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29 Dez

40 jähriger deutscher bedrohte vier Asylbewerber mit einer Waffe

Zu einem versuchten Raubüberfall kam es am Abend des 27.12.2016 in einer Asylbewerberunterkunft in Traunstein. Ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger bedrohte vier Asylbewerber mit einer Waffe und forderte die Herausgabe von Wertgegenständen. Der Tatverdächtige konnte festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt werden.

Am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr betrat der Beschuldigte eine Asylbewerberunterkunft in Traunstein. Unter Vorhaltung einer Waffe forderte der 40-Jährige von vier afghanischen Asylbewerbern (30, 25, 21 und 19 Jahre alt) Wertgegenstände sowie Bargeld. Als der Tatverdächtige an seiner Waffe hantierte, überwältigten die Asylbewerber den Mann und riefen die Polizei. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine ungeladene Schreckschusswaffe. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Das Fachkommissariat der Kripo Traunstein übernahm die Ermittlungen und versucht nun die Hintergründe zur Tat aufzuklären. Ob der Täter bzw. die Opfer sich bereits kannten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Eine politisch motivierte Straftat kann nach bisherigen Erkenntnissen wohl ausgeschlossen werden.

Aufgrund der schweren Straftat stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein Haftbefehlsantrag gegen den Mann. Nach erfolgter Vorführung beim Amtsgericht in Traunstein erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl.

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