05 Mrz

5 kleine Unfälle auf der Autobahn A9 mit großer Auswirkung

Bei stockendem Verkehr in Fahrtrichtung München ereigneten sich kurz vor der Ausfahrt Pfaffenhofen nahezu zur selben Zeit am selben Ort zwei Auffahrunfälle mit insgesamt 5 beteiligten Fahrzeugen. Unfallursache war jeweils die Unachtsamkeit der beiden 49 und 57 Jahre alten Fahrzeugführer, die das Abbremsen des Vordermannes zu spät realisiert hatten.

Bei diesen beiden Unfällen wurde keine der beteiligten Personen verletzt. Während 3 der 5 Fahrzeuge nach erfolgter Unfallaufnahme noch fahrbereit waren und die Unfallstelle verlassen konnten, mussten die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge abgeschleppt werden. Der ohnehin schon stockende Verkehr kam bis zur Räumung der beiden Unfallstellen immer wieder zum Stillstand, was einen kilometerlangen Rückstau zur Folge hatte, der sich erst in den Mittagstunden wieder aufgelöst hatte.
Der bei den Unfällen entstandene Sachschaden beträgt insgesamt fast 20.000,– €.

Unfallzeit: (SA) 04.03., 10:30 Uhr Bei stockendem Verkehr in Fahrtrichtung München ereigneten sich etwa 45 Minuten nach den oben geschilderten Unfällen etwas weiter nördlich drei gleich gelagerte Unfälle, diesmal im Gemeindegebiet Lenting. Kurz nach der Anschlussstelle Lenting waren jeweils in Fahrtrichtung München zweimal drei Fahrzeuge und einmal 4 Fahrzeuge aufeinander gefahren. Unfallursächlich war auch hier jedes Mal die Unaufmerksamkeit der jeweiligen Fahrzeugführer. Ausgelöst hatte das Geschehen ein 23 Jahre alter Mann aus Kiel, der mit seinem VW Polo seinen Vordermann auf den davor befindlichen Pkw geschoben hatte. Im weiteren Verlauf fuhren hinter dieser Unfallstelle nochmals 4 Fahrzeuge ineinander, zwei Minuten später weitere drei Fahrzeuge. Auch hier konnten die Verursacher das starke Abbremsen der jeweiligen Vorausfahrenden nicht rechtzeitig erkennen.

Verletzt wurde bei den drei Unfällen keine der unfallbeteiligten Personen. Von den insgesamt 10 beteiligten Fahrzeugen waren 5 nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden bei diesen drei Unfällen summierte sich auf weit über 70.000,– €.

Es kam bis zur Räumung der Unfallstellen zu einem kilometerlangen Rückstau, der sich erst am Nachmittag wieder aufgelöst hatte. Auch in der Gegenrichtung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Stauungen, da wieder zahlreiche Gaffer unterwegs waren, die auf der linken Spur der Gegenfahrbahn fahrend für ihren besseren Überblick nahezu stehen geblieben waren.

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