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19 Apr

6 Wildunfälle im Bereich der PI Schrobenhausen

polizei_schrobenhausenGleich mit 6 Wildunfällen mussten sich die Beamten der Polizeiinspektion Schrobenhausen in der Nacht von Montag, 18.04. auf Dienstag, 19.04.2016 beschäftigen. Fünfmal kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Reh. In einem Fall lief ein Hase in einen Pkw. Bei diesen Wildunfällen ist ein Gesamtschaden von über 11.ooo Euro entstanden.

Am Montag um 20.50 Uhr kam es auf der Verbindungsstraße von Deimhausen nach Hohenried bei Gadenhof zu einer Kollision zwischen einem BMW und einem Reh. Der BMW des 51-jährigen Mann aus Brunnen hatte einen Schaden von ca. 4000,- Euro.

Etwa gegen 22.oo Uhr lief auf der ND 14 zwischen Siefhofen und Grasheim ein Reh in den Pkw, VW Golf einer 32-jährigen Frau aus Königsmoos.  Der Schaden war in diesem Fall mit ca. 50,-Euro gering.

Um 00.30 Uhr erfasste ein 43-jähriger Toyotafahrer aus Aresing auf der ND 5 zwischen Autenzell und Weilach einen Hasen. Dadurch wurde ein Schaden in Höhe von ca. 300,- Euro verursacht.

Gegen 03.30 Uhr kam es erneut zu einem Zusammenstoß zwischen einem Reh und einem Pkw. Betroffen war eine 26-jährige Frau aus Waidhofen die mit ihrem Fiat die Ortsverbindungsstraße zwischen Haid a. Rain und Kaifeck befuhr. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500,- Euro.

Auf der Staatsstraße 2045 zwischen Schrobenhausen und Sandizell im Hagenauer Forst lief einer 20-jährigen VW-Fahrerin aus Sandizell um 04.35 Uhr ein Reh vor deren Pkw. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Ein massiver Frontschaden in Höhe von ca. 3500,-Euro war die Folge des Zusammenstoßes.

Der letzte Wildunfall in dieser Nacht ereignete sich um 05.45 Uhr auf der Staatsstr. 2045 von Schrobenhausen nach Pfaffenhofen am Beginn des Rieder Berges. Ein 26-jähriger VW Golf Fahrer aus Königsmoos fuhr von Schrobenhausen in Richtung Pfaffenhofen als ihm an kurz nach Altenfurt ein Reh vor das Fahrzeug lief. Auch in diesem Fall wurde der Frontbereich erheblich beschädigt. Der Schaden beläuft sich in diesem Fall auf ca. 3000,- Euro.

Glücklicherweise kamen bei allen angeführten Wildunfällen keine Personen zu Schaden. Zwei Rehe und der Hase wurden bei den Unfällen getötet. Drei Rehe sind nach den Kollisionen weitergelaufen. Die zuständigen Jagdpächter wurden durch die Beamten verständigt.

Info Bei Wildunfällen:

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach einem Wildunfall, auch wenn das angefahrene Wild weiterläuft unverzüglich die Polizei oder der zuständige Jagdpächter zu verständigen ist. Ansonsten droht ein Bußgeld. Bei einer Verständigung der Polizei übernimmt diese die Verständigung des Jagdpächters. Die Unfallstelle ist  sofort abzusichern.

Sofern das Fahrzeug noch fahrbereit ist, ist dieses beiseite zu fahren.  Keinesfalls darf ein an einem Wildunfall beteiligter Fahrzeugführer einfach weiterfahren und angefahrenes Wild einfach auf der Fahrbahn liegen lassen,  da dies für andere Verkehrsteilnehmer ein gefährliches Hindernis darstellt. In derartigen Fällen werden in der Regel Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr eingeleitet. Es ist selbstverständlich auch verboten überfahrenes Wild einzuladen und mitzunehmen.

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