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11 Mai

71 jähriger tot aus Leitzach-Staubecken geborgen

FELDKIRCHEN-WESTERHAM, LKR. ROSENHEIM. Nur mehr tot konnte am Dienstagabend, 9. Mai, ein 71-Jähriger aus dem Leitzach-Stausee geborgen werden. Der Mann war nach vorliegenden Erkenntnissen in das Wasser gestiegen, um seinem Hund zu helfen. Die Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eine Zeugin meldete sich per Notruf bei der Integrierten Leitstelle und teilte dort ihre Beobachtung mit. Demnach hatte sich der ältere Mann teilweise entkleidet und war gegen 18.10 Uhr in das Wasser des mit steilen Betonwänden abgegrenzten Staubeckens gestiegen, um seinem Hund zu helfen.

Ein hinzukommender Jogger eilte dem 71-Jährigen noch zu Hilfe und streckte ihm einen Ast entgegen. Diesen konnte der offenbar bereits geschwächte Mann jedoch nicht mehr greifen, worauf der Jogger in das nur etwa 9 Grad kalte Wasser stieg, sich dabei selbst in Lebensgefahr brachte und schwimmend versuchte den älteren Mann zu retten. Leider scheiterte dieser Rettungsversuch.

Zügig erreichten Angehörige des Rettungsdienstes, Kräfte der Feuerwehren, der Wasserwacht und der DLRG den Einsatzort und begannen mit der Suche nach dem zu diesem Zeitpunkt bereits untergegangenen Mann. Trotz dem engagierten und koordinierten Vorgehen der Einsatzkräfte gelang es Tauchern erst mit Unterstützung eines Sonarbootes den Untergegangenen zu orten und gegen 21.30 Uhr zu bergen. Ihm konnte jedoch nicht mehr geholfen werden.

Der unterkühlte Hund wurde von Rettern geborgen und ist wohlauf. Die Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

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