01 Jan

8 Verletzte in Nürnberg nach unachtsamen Umgang mit verbotenen Feuerwerk

In das Jahr 2017 wollte ein 46-jähriger vietnamesischer Staatsangehöriger auf besonders laute Art und Weise feiern. Dabei verletzte er sich selbst und sieben weitere Personen und richtete erheblichen Sachschaden an. Kurz nach Mitternacht zündete der Tellerwäscher am Nürnberger Rennweg mehrere illegale sog. „Kugelbomben“, die er nach eigenen Angaben mehrere Tage zuvor in der Tschechei gekauft hatte. Dazu baute er sich eine Abschussvorrichtung, in dem er einen Blumentopf mit Beton füllte und ein Installationsrohr senkrecht hineinsteckte.

Aus noch nicht geklärter Ursache explodierte diese Vorrichtung und die umherfliegenden Betonteile verletzten neben den 46-Jährigen noch weitere sieben Personen, von denen drei mit Kopfplatzwunden ambulant in Krankenhäuser behandelt werden mussten.

Auch an geparkten Fahrzeugen und an einigen Fensterscheiben verursachten die Betonstücke erheblichen Sachschaden, der nach ersten Schätzungen bei mindestens 15.000 Euro liegt.

Nach ersten Spurensicherungsmaßnahmen durch den Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Mittelfranken übernahmen die Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth und die Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen wegen der fahrlässigen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
Die weiteren Untersuchungen dauern an.

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