16 Mai

Aquaplaning führt zu Verkehrsunfällen auf der A9

Starker Gewitterregen und nicht angepasste Geschwindigkeit führten am Montagmittag auf der A9 zu zwei Verkehrsunfällen mit drei verletzten Personen und erheblichem Sachschaden.

Kurz nach 12:00 Uhr war ein 62jähriger Münchener mit seinem Audi TT auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rohrbach-Ottersried verlor er aufgrund Aquaplaning auf dem mittleren Fahrstreifen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er schleuderte auf die linke Spur und kollidierte dort mit einem Audi Q3. Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge konnten sich noch auf den Standstreifen retten. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Der Zusammenstoß war jedoch der Auslöser eines weiteren Verkehrsunfalls, der sich aufgrund der abbremsenden Fahrzeuge kurz dahinter ereignete.

Ein 40jähriger Ingolstädter konnte mit seinem Taxi auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Kleintransporter auf. Durch den Aufprall wurde dieser auf einen davor stehenden Pkw geschoben. Bei dem Zusammenstoß erlitten die beiden Fahrgäste im Taxi leichte Verletzungen. Auch die beiden Insassen des Kleintransporters zogen sich leichtere bis mittelschwere Verletzungen zu, die eine ambulante Behandlung im Krankhaus erforderlich machten. Am Taxi und am Kleintransporter entstand Totalschaden.

Alle drei beteiligten Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen. Nach kurzzeitiger Totalsperre mussten für rund 1 1/2 Stunden der linke und rechte Fahrstreifen gesperrt bleiben. Die Verkehrssicherung wurde durch die Autobahnmeisterei gewährleistet.

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