21 Mrz

Betriebsunfall in Köschinger Betonbaufirma

Am Montagmorgen ereignete sich bei Arbeiten in einer Betonbaufirma im Interpark ein folgenschwerer Betriebsunfall. Eine 15 Tonnen schwere Raumzelle aus Beton sollte nach Ende des Herstellungsprozesses mit einem Kran von einem Podest gehoben werden.

Ein 51jähriger Betonbauer stellte sich hierzu auf das Podest, um dem Kranführer Anweisungen zu geben und die Raumzelle beim Hebevorgang zu führen. Arbeiter und Kranführer verständigten sich durch Zurufe, da kein Blickkontakt zwischen ihnen bestand. Nachdem der Betonbauer sein Okay gab, begann der Kranführer, das Element anzuheben.

Hierbei verfing sich der 51-Jährige mit den Handschuhen im Baustahlgewebe, das aus der Raumzelle herausragte. Beim Versuch, seine Hände aus den Handschuhen zu ziehen, wurde die Fingerkuppe des linken Ringfingers abgetrennt.

Der Verletzte wurde anschließend ins Klinikum transportiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Deine Meinung