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28 Feb

Bilanz des Faschingsumzugs in Rain

Der Umzug am Sonntag ist sehr glimpflich abgelaufen. Bei einer Gesamtteilnehmerzahl von insgesamt 10.000 Personen (1000 Aktive und ca. 9000 Zuschauer) ist es den Veranstaltern gelungen einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die beteiligten Organisationen (Feuerwehr, Rettungsdienst wie auch Security und Mitglieder des Faschingsclubs) haben hervorragende Arbeit geleistet.

Einzelne Vorfälle ließen sich offensichtlich dennoch nicht vermeiden:

So hat ein Omnibus in Rain im Nelkenweg gegen 13.30 Uhr ein abgestelltes Feuerwehrauto gestreift. Der Sachsachen liegt bei jeweils ca. 1000 Euro.

Gegen 15.45 Uhr ist ein Pkw-Fahrer in der Donauwörther Straße an dem Zeichen 250; Gesperrt für Fahrzeuge aller Art, stadteinwärts vorbeigefahren. Während der Faschingsumzug noch am Laufen war, musste er letztlich gestoppt vom Personal der Feuerwehr kurz vor der Einmündung zur Kraftwerkstraße die Weiterfahrt beenden. Der 93-jährige Fahrer aus Rain stieß beim Rangieren gegen einen stehenden Einsatzwagen der Rainer Feuerwehr. Hier liegt der Sachschaden am Feuerwehrauto bei etwa 1000 Euro, an der Stoßstange des BMW vom Verursacher liegt der Schaden bei ca. 500 Euro.

Verletzt wurde in beiden Fällen niemand; die beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Zwei kurzzeitig vermisste Kinder:

Ebenfalls während des Umzuges konnten die Eltern ihre beiden 9 und 10 Jahre alten Kinder nicht mehr finden. Die Familie war aus Donauwörth angereist um den Faschingsumzug in Rain anzuschauen.

Das 9-jährige Mädchen – ein Schmetterling – und der 10-jährige Spiderman hatten ihre Eltern auch vermisst. Sie begaben sich zum Pkw der Familie, wo sich alle wieder trafen.

Im weiteren Verlauf des Faschingssonntag ging die Party in Rain in der Dreifachturnhalle weiter, auch hier kam es zu diversen Störungen:

Gegen 18.15 Uhr wurden eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter mit „Bullenschweine“ beleidigt. Während die Streifenbesatzung einen Pkw kontrollierte, fielen die Beleidigungen aus einer unbeteiligten Personengruppe heraus. Die beiden Täter, eine 19-jährige aus dem Landkreis Aichach war mit 1,5 Promille unterwegs und ein 28-jähriger aus dem Landkreis Augsburg mit 2 Promille, konnten identifiziert werden und bekommen nun eine Beleidigungsanzeige.

Gefährliche Körperverletzung:

Ebenfalls am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr schlugen sich drei junge Männer vor der Dreifachturnhalle. Alle drei im Alter von 17 und 20 Jahren waren mittelmäßig bis stark alkoholisiert. Sie schlugen sich mit den Fäusten gegenseitig und wirkten teilweise auch zusammen, weshalb auch der Tatbestand der Gefährlichen Körperverletzung erfüllt ist. Sie kommen aus Asbach-Bäumenheim und Mertingen.
Letztlich bekommen allesamt eine Anzeige. Sie trugen auch alle Verletzungen davon. Geprellte Hände, Platzwunden im Gesicht, usw.

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