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23 Apr

Blitzmarathon 2016 – Ergebnisse aus dem Polizeipräsidium Niederbayern

polizei_bayernNach 24 Stunden ging am Freitag, 22.04.2016, der vierte Blitzmarathon in Niederbayern zu Ende. Von Donnerstag, 21.04.2016, 06.00 Uhr bis Freitag 06.00 Uhr, beteiligten sich die Dienststellen des Polizeipräsidiums Niederbayern am vierten Blitzmarathon. Vergleichbare Schwerpunktaktionen fanden nicht nur in Bayern und Deutschland, sondern auch in zahlreichen weiteren Europäischen Staaten statt. Ein Schwerpunkt der Kontrollaktion fand in Niederbayern auf der A 92 bei Landshut statt. Dabei erfolgte auch die Anhaltung der betroffenen Fahrzeugführer auf einem Parkplatz der BAB mit entsprechender Verkehrsführung.

Für den Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Von den knapp 21.000 mit stationären Geräten gemessenen Fahrzeugen überschritten 388 die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Die Beanstandungsquote liegt üblicherweise deutlich höher.

Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Blick auf die Zahlen der Messungen mit den Laserhandmessgeräten. Hier kam es insgesamt zur Beanstandung von 215 Fahrzeugführern wegen Geschwindigkeitsverstößen. Dabei waren die Beamten an fast 90 Messstellen in ganz Niederbayern aktiv.

Der gravierendste Verstoß wurde durch eine Fahrerin auf der B 20 begangen. Sie war mit ihrem Pkw bei erlaubten 100 km/h mit 166 km/h unterwegs. Ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro und 2 Monate Fahrverbot, sowie 2 Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg sind die Folgen.

Die Ankündigungen der Messstellen in den Medien und der Einsatz von 156 niederbayerischen Polizeibeamten zeigte die erhoffte Wirkung. Die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die Geschwindigkeitsvorschriften.

Zudem mussten während der Kontrollzeitraumes von 24 Stunden keine schweren geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle registriert werden.

Im Sinne der Verkehrssicherheit bleibt zu hoffen, dass das Bewusstsein für die gefahrene Geschwindigkeit und die mit erhöhten Geschwindigkeiten verbundenen Gefahren bei den Fahrzeugführern über den Blitzmarathon hinaus vorhanden bleibt.

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