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08 Jul

Der „ganz normale“ Start ins Wochenende – 11 Unfälle in 7 ½ Stunden wurden allein auf der Autobahn im Zuständigkeitsbereich der VPI Ingolstadt registriert

Am Freitagnachmittag, zwischen 12:55 Uhr und 20:30 Uhr, ereigneten sich auf der A 9 zwischen dem Altmühltal und der Rastanlage Holledau in beiden Fahrtrichtungen insgesamt 11 Verkehrsunfälle.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens waren vor allem zwischen 14:30 Uhr und 18:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen jeweils kilometerlange Rückstaus die Folge. In den einzelnen Staus kam es immer wieder zu kleineren Karambolagen, die von den Beteiligten zum Teil ohne die Polizei erledigt wurden.

Zum Glück erlitten bei allen 11 registrierten Unfällen lediglich 3 Personen jeweils nur leichte Verletzungen.

Bei den Unfällen entstand insgesamt ein Sachschaden von fast 130.000,– €.

6 Pkw und eine Sattelzugmaschine waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Aus der Masse der Unfälle stachen zwei Unfälle hervor:

Um 14.32 Uhr fuhr am Dreieck Holledau in Fahrtrichtung Nürnberg ein 47-jähriger Brummifahrer mit seinem Sattelzug auf einen vor ihm bremsenden Sattelzug auf. Die Sattelzugmaschine war daraufhin nicht mehr fahrbereit, der rechte Fahrstreifen auf fast 100 Meter Länge mit Öl verunreinigt.

Fast zeitgleich ereignete sich ca. 9 Km weiter, kurz vor der Ausfahrt Langenbruck auf dem linken Fahrstreifen ein weiterer Auffahrunfall, bei dem ein 62-jähriger Fahrer eines Audi A8 den abbremsenden Vordermann auf zwei weitere davor befindliche Pkw schob.

Auch hier war die Fahrbahn großflächig mit auslaufenden Betriebsstoffen verunreinigt worden.

In beiden Fällen musste die Fahrbahn mit einem Spezialreinigungsgerät gesäubert werden, was eine stundenlange Behinderung des nachfolgenden Verkehrs zur Folge hatte.

Der Rückstau vor Langenbruck erreichte recht schnell die Unfallstelle am Dreieck Holledau und setzte sich dann fort bis über die Rastanlage Holledau hinaus. Somit betrug der Rückstau insgesamt zwischenzeitlich knapp 15 Kilometer.

Bei 7 der 11 Unfälle war Unachtsamkeit die Ursache, die jeweils zum Auffahren auf den bremsenden Vordermann führte.

In 2 Fällen wurde über auf der Fahrbahn liegende Teile gefahren, einmal war Aquaplaning unfallursächlich und einmal eine Vorfahrtsmissachtung beim Verlassen der Autobahn die Ursache.

In den späten Abendstunden hatte sich die Lage bei stark abnehmendem Verkehrsaufkommen dann wieder beruhigt.

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