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12 Jun

Die Polizeiinspektion Ingolstadt blickt auf ein weitestgehend friedliches Volksfest zurück

Am gestrigen Sonntag ging das Ingolstädter Frühjahrs-Volksfest nach zehn Festtagen zu Ende. Aus polizeilicher Sicht war es ein überwiegend friedliches Fest mit durchschnittlichen Einsatzzahlen.

An den beiden Wochenenden wurden sowohl der Festplatz als auch die Innenstadt mit Kräften der Bereitschaftspolizei bestreift, die zur Unterstützung ihrer Ingolstädter Kollegen angefordert wurden.

Wie auch schon zum Herbstfest 2016 kam eine polizeiliche Videoüberwachungsanlage auf dem Volksfestplatz zum Einsatz. Die in den Zeiten des erfahrungsgemäß größten Besucherandrangs gefertigten Bilder wurden zur Polizeiinspektion Ingolstadt gesendet und dort durch Videobeamte „live“ beobachtet. Auf diese Weise hatte die Polizei das Geschehen auf dem Platz noch besser im Blick. Durch die Auswertung von gespeichertem Bildmaterial konnten im Nachgang mehrere Geschehnisse aufgeklärt werden.

So zum Beispiel der alleinbeteiligte Sturz eines stark alkoholisierten Festbesuchers, der von Sicherheitskräften vom Festgelände begleitet wurde und daraufhin ohne Fremdeinwirkung schwer stürzte. Hierbei zog sich der 56-jährige Mann schwere Kopfverletzungen zu, die einen stationären Krankenhausaufenthalt notwendig machten.

Das mit der Stadt Ingolstadt erstellte Sicherheitskonzept hat sich bewährt und konnte in der Praxis gut umgesetzt werden. Optisch auffällig war in diesem Zusammenhang sicherlich die verbesserte Sicherung der Zufahrten zum Festgelände an der Dreizehnerstraße.

Die Zusammenarbeit mit dem auf dem Festgelände eingesetzten privaten Sicherheitsdienst verlief reibungslos. Bei zahlreichen Einsätzen unterstützte man sich gegenseitig.

Insgesamt wurden auf dem Frühjahrs-Volksfest acht Körperverletzungsdelikte bei der Polizei angezeigt. Fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen und drei Platzverweise erteilt.

Bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum mussten drei Personen dem Rettungsdienst übergeben werden. Neben zwei Diebstahlsdelikten wurden auch vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund „Wildpinkelns“ aufgenommen.

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