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13 Feb

Ehrenamtlich auf Streife – Verstärkung der Ingolstädter Sicherheitswacht

Im Rahmen eines Pressegesprächs begrüßten OB Dr. Christian Lösel, PP Günther Gietl und LPD Peter Heigl die neuen Angehörigen der Ingolstädter Sicherheitswacht. Seit 23 Jahren leisten Bürgerinnen und Bürger in Ingolstadt ehrenamtlich als zusätzliche Augen und Ohren der Polizei hervorragende Arbeit im Dienst der Sicherheit der Bürger.
Innenminister Joachim Herrmann persönlich warb zuletzt im August des vergangenen Jahres im Rahmen einer Pressekonferenz für den Ausbau der Sicherheitswacht und beabsichtigt bis 2020 in Bayern eine Verdoppelung der Kapazität auf somit 1500 Stellen.
Das Miteinander der Polizei mit den ehrenamtlichen Sicherheitswächtern hat sich bewährt und stärkt eindeutig das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.

Gemeinsame Werbeinitiativen von Stadt und Polizei zur Verstärkung der Mitgliederzahlen im Raum Ingolstadt zeigten positive Wirkung. Anfang des Jahres konnte mit der Ausbildung von 9 Anwärtern für den Sicherheitswachtverbund begonnen werden. Gemeldet hatten sich 2 Frauen und 7 Männer im Alter von 27 bis 50 Jahren. Damit stieg die Zahl der Sicherheitswachtangehörigen von 15 auf nunmehr 24.

Ausbildung der Anwärter für die Sicherheitswacht

Bevor die Verstärkungskräfte ihren Dienst an der Gemeinschaft beginnen können, gilt es eine Ausbildung zu absolvieren. In insgesamt 40 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis werden die Freiwilligen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe von Beamten der PI Ingolstadt vorbereitet. Neben der Unterweisung in die Organisation der Polizei und den Aufgaben der Polizeiinspektionen, gilt es vor allem die eigenen Befugnisse kennenzulernen und diese taktisch und psychologisch richtig anzuwenden. Die Themen Datenschutz, Waffenrecht, Strafrecht und natürlich auch die Eigensicherung stehen auf der Agenda. Der richtige Umgang mit dem Digitalfunk will auch erst einmal gelernt sein.

Aufgaben der Sicherheitswacht

Die Sicherheitswacht ist in öffentlichen Parks, großen Einkaufs- und Freizeitzentren, Tiefgaragen, großen Wohnsiedlungen und sogar bei Fahndungsmaßnahmen der Polizei aktiv. Ihre Hilfe wird von den Bürgern gerne gesucht und sie sind damit häufig auch das Bindeglied zur örtlichen Polizei. Die Angehörigen der Sicherheitswacht sollen vor allem dem Vandalismus und der Straßenkriminalität entgegenwirken. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und verbessern schon durch ihre Präsenz die Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. Im Regelfall informiert die Sicherheitswacht bei verdächtigen Wahrnehmungen über das Handsprechfunkgerät die Einsatzzentrale. Die Sicherheitswacht versteht sich nicht als Hilfspolizei, sondern als Ergänzung für die Arbeit der Polizei.

Bewerben können sich

– Frauen und Männer, die mindestens 18 und höchstens 62 Jahre alt sind,
– eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung nachweisen,
– Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft besitzen,
– bereit sind, für die Aufgabe im Durchschnitt 15 Stunden monatlich zur Verfügung stehen und
– am Einsatzort oder in der nächsten Umgebung wohnen.

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