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25 Mai

Einige Unfälle auf der A9 im dichten Wochenendreiseverkehr – Glücklicherweise keine Verletzten, Gesamtschaden bei über 55.000 Euro

Im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt ereigneten sich im Laufe des Mittwoch Nachmittages mehrere Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn A9. Hierbei wurden glücklicherweise keine der am Unfall beteiligten Personen verletzt, der Gesamtschaden beträgt über 55.000 Euro.

Gegen 14:25 Uhr befuhr eine 20jährge aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz die A9 in Fahrtrichtung Nürnberg auf dem mittleren Fahrstreifen, als plötzlich auf Höhe des Parkplatzes Gelbelsee ein rechts neben ihr fahrender Reisebus einen Spurwechsel durchführte. Hierbei kam es zur Berührung der beiden Fahrzeuge. Der Reisebus setzte seine Fahrt ohne anzuhalten bzw. an der nächsten Ausfahrt abzufahren fort, sodass die 20jährige die Polizei verständigte. Durch die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte schließlich der Bus und dessen Fahrer, ein 48jähriger aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, festgestellt und ermittelt werden. An den beiden noch fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 5000 Euro. Gegen den Busfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Um 14.30 Uhr befuhr ein 45jähriger aus dem Landkreis Freising die A9 in Fahrtrichtung München auf dem linken Fahrstreifen und musste wegen auftretender Stauungen auf Höhe des Parkplatzes Baarer-Weiher stark abbremsen. Ein dahinter fahrender 33jähriger aus dem thüringischen Gera erkannte dies zu spät und versuchte noch nach rechts auszuweichen. Hierbei kam es jedoch zum Zusammenstoß mit einem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Wohnmobil eines 78jährgen aus Ingolstadt und dem Pkw des Freisingers. Durch das Auffahren kam das Wohnmobil von der Fahrbahn ab und blieb an der rechtsseitigen Leitplanke liegen und musste von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden des Unfallgeschehens beläuft sich auf mehr als 33.000 Euro.

Ein 38jähriger aus dem nördlichen Landkreis Eichstätt befuhr gegen 14:55 Uhr mit seinem Pkw die Autobahn A9 in Fahrtrichtung Nürnberg auf dem linken Fahrstreifen. Kurz nach der Anschlussstelle Denkendorf staute sich der Verkehr auf allen drei Fahrspuren, was der Eichstätter jedoch zu spät erkannte und auf den Pkw eines gleichaltrigen Schwabachers auffuhr. Beide Pkw blieben anfangs auf dem linken Fahrstreifen liegen, konnten jedoch im Zuge der Unfallaufnahme auf den Standstreifen verbracht werden, sodass sich ein bereits gebildeter Stau schnell abbauen konnte. Der Gesamtschaden an den noch fahrbereiten Fahrzeugen beläuft sich auf knapp 5000 Euro.

Gegen 16:50 Uhr kam es im Bereich der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord in Fahrtrichtung München abermals zu Stauungen wegen des hohen Verkehrsaufkommens. Ein 32jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, welcher den linken Fahrstreifen befuhr, erkannte die Verkehrssituation zu spät und fuhr auf den Pkw eines 70jährigen aus dem thüringischen Saalfeld/Saale auf. Beide Pkw blieben Anfangs auf dem linken Fahrstreifen liegen, was zu weiteren Verkehrsbehinderungen führte. Die Pkw konnten jedoch im Zuge der Unfallaufnahme auf den Standstreifen verbracht werden. Der Gesamtschaden beträgt knappe 15.000 Euro.

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