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23 Apr

Ergebnis der Schwerpunktaktion Geschwindigkeitsüberwachung 2016 des Polizeipräsidiums Schwaben Nord

polizei_bayernDas Polizeipräsidium Schwaben Nord beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder umfangreich am Verkehrssicherheitsprogramm 2020 („Bayern mobil – sicher ans Ziel“). Hierzu führten Polizeibeamte in der Zeit von 21.04.2016, 06.00 Uhr bis 22.04.2016, 06.00 Uhr im Rahmen des bundesweiten „24-Stunden-Blitzmarathons“ schwerpunktmäßig Geschwindigkeitsüberwachungen an zuvor veröffentlichten Kontrollörtlichkeiten durch. Trotz der vorherigen medialen Bekanntgabe der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen stellten die eingesetzten Beamten wieder eine Vielzahl von Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie anderen Verstößen fest.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wurden

  • an 65 Kontroll-/Messstellen insgesamt 129 Polizeibeamtinnen und -beamte eingesetzt
  • insgesamt 19.147 Fahrzeuge registriert, welche die Kontroll-/Messstellen passierten
  • bei 720 Fahrzeugführern das Überschreiten der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit nachgewiesen. Mit etwa 3,8% war die Beanstandungsquote im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord geringfügig höher als beim „24-Stunden-Blitzmarathon“ im April 2014 (3,5%).
  • im Rahmen der allgemeinen Fahrzeugkontrollen noch 110 sonstige Beanstandungen durchgeführt. In 40 Fällen handelte es sich um Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zur Folge haben. In einem Fall stellten Beamte der Polizeiinspektion Aichach bei einem Fahrzeugführer eine Alkoholisierung von über 1,2 Promille fest und leiteten ein Strafverfahren ein.

Die gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitung beging ein Pkw-Fahrer auf der B16 im Bereich Gundelfingen. Er durchfuhr eine Messstelle mit 161 km/h – erlaubt sind an dieser Stelle 100 km/h. Den Fahrzeugführer erwartet nun ein einmonatiges Fahrverbot, 2 Punkte im Verkehrszentralregister sowie 240.- EUR Bußgeld.

Insgesamt stellten die kontrollierenden Beamten eine hohe Einsicht bei den betroffenen Fahrzeugführern fest. Viele von diesen hatten zwar im Vorfeld des „24-Stunden-Blitzmarathons“ von der Kontrollaktion gehört, dies jedoch im Alltagsstress wieder vergessen.

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