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29 Mai

Erneut junger Asylbewerber bei Badeunfall ums Leben gekommen

polizei_bayernPEISSENBERG, OT WÖRTH, LKR. WEILHEIM-SCHONGAU. Ein junger Mann ging am Samstagnachmittag, 28. Mai 2016, beim Schwimmen in der Ammer unter. Helfer zogen den Leblosen aus dem Wasser und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Der Verunfallte kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum, doch leider verstarb er dort wenig später. Beamte des Kriminaldauerdienst (KDD) übernahmen die Ermittlungen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war eine Gruppe junger Asylbewerber aus Peißenberg am Samstagnachmittag im Ortsteil Wörth (Höhe Bundesstraße 472) gemeinsam an der Ammer. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet dabei einer der Männer, es dürfte sich um einen 27 Jahre alter Nigerianer handeln, gegen 15.00 Uhr beim Schwimmen im Fluss in Schwierigkeiten und ging unter. Seinen Bekannten und anderen Helfern gelang es, den Leblosen ein Stück weiter flussabwärts aus dem Wasser zu ziehen. Sofort wurde bis zum Eintreffen eines Notarztes mit Wiederbelebungsversuchen begonnen, der Patient kam im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Leider konnten aber die Ärzte sein Leben nicht mehr retten, er verstarb im Krankenhaus.

Beamte des Weilheimer KDD übernahmen die Ermittlungen in diesem Fall. Alles deutet derzeit auf einen weiteren tragischen Badeunfall hin, bei dem auch eine plötzliche Erkrankung als Ursache nicht ausgeschlossen werden kann. Am 6. Mai war bereits ein 17-jähriger Afghane in einem See im Landkreis Rosenheim ertrunken. Vor einer Woche, am 21. Mai, ging ein 18 Jahre alter Afghane in einem Badesee im Landkreis Traunstein unter und verlor sein Leben.

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