14 Feb

Fliegerbombe in Regensburg musste kontrolliert gesprengt werden

Am Montag, 13.02.2017 gegen 16.45 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz die Mitteilung, dass auf dem Baugebiet des zukünftigen Dörnberg-Viertels zwischen den Bahngleisen und der Friedrich-Niedermayer-Straße in Regensburg eine 75 kg Bombe gefunden wurde. Es handelte sich um einen sogenannten Zerscheller mit reduzierter Sprengkraft, aber intaktem Zünder.

Aufgrund der Beschaffenheit und der Lage wurde ein Sicherheitsradius von 150 Metern um den Fundort gezogen, so dass lediglich ein gegenüberliegender Bürokomplex von den anschließenden Räumungsmaßnahmen betroffen war. Die Sperrung des Fahrverkehrs begrenzte sich auf die unmittelbar anliegenden Straßenzüge, so dass es nur zu geringen Beeinträchtigungen der Bevölkerung kam. Der Zugverkehr wurde für die Dauer der Maßnahme auf einigen Gleisen eingestellt. Zu gravierenden Störungen kam es hierdurch allerdings nicht.

Bis 19.25 Uhr hatten alle Personen und Einsatzkräfte den Gefahrenbereich verlassen und das Entschärfungskommando konnte seine Arbeit beginnen. Hierbei kam es beim Ausbau des Zünders zu Komplikationen. Um eine Gefährdung der Bevölkerung durch eine unkontrollierte Detonation zu verhindern, entschlossen sich die Verantwortlichen vor Ort, die Bombe noch in der Nacht kontrolliert zu Sprengen. Dies erfolgte gegen 21.00 Uhr und führte zu keinerlei Personen- oder Sachschäden.

Unmittelbar nach der Sprengung konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Altstadt und Winzer für die Räumungsmaßnahmen im Einsatz.

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