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30 Dez

Gast in Schrobenhausener Gaststätte „tickt aus“ – Psychiatrie

Ein Gaststättenbesuch mit offensichtlich übermäßigem Alkoholgenuss endete für einen 32-jährigen Schrobenhausener, der in einer Bar in der Bahnhofstraße völlig „austickte“ in der Psychiatrie. Des Weiteren hat er nun mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Im Laufe seines Aufenthalts in der Gaststätte fing der Schrobenhausener mit einem anderen Gast grundlos zu streiten und rangeln an. Der anwesende Securitydienst verbrachte den „Streithansl“ nach draußen. Dort schlug der Beschuldigte einem anderen zufällig vor dem Lokal stehenden Gast grundlos einen Zahn aus.

Der Security und ein anderer Gast wollten den Beschuldigten, der offensichtlich auf alles und jeden losgehen wollte am Boden bis zum Eintreffen der Polizei fixieren um weitere Übergriffe zu verhindern. Hierbei biss er den Gast in die Hand und brachte ihm eine tiefe Fleischwunde bei.

Die eintreffenden Polizeibeamten stellten beim Beschuldigten eine stark blutende Kopfplatzwunde fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine schwerere Kopfverletzung vorliegt, wurde der Rettungsdienst verständigt. Der offensichtlich erheblich alkoholisierte Beschuldigte verweigerte jegliche Hilfe und war weiterhin äußerst aggressiv.

Aus diesem Grund wurde er wegen Selbst- und Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie des Klinikums Ingolstadt eingewiesen. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten und Sanitäter mit einer Vielzahl von nicht druckreifen Schimpfwörtern und Kraftausdrücken. Außerdem versuchte er, glücklicherweise erfolglos, nach einem Polizeibeamten zu treten.

Im Klinikum Ingolstadt waren mehrere Pfleger, Sicherheitsmitarbeiter und die eingesetzten Polizeibeamte erforderlich um den Beschuldigten soweit fixieren zu können, dass die offensichtlich erforderliche ärztliche Behandlung stattfinden konnte.

Den Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Des Weiteren werden nicht unerhebliche zivilrechtliche Forderungen wegen des ausgeschlagenen Zahns und des Bisses in die Hand auf ihn zukommen.

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