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05 Sep

Gemälde im Wert von 2,5 Millionen Euro sichergestellt

München – Der Staatsanwaltschaft München I ist es gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskriminalamt gelungen, wertvolle gestohlene Kunstwerke in Millionenhöhe wiederzubeschaffen.

Ein 39-jähriger Tatverdächtiger aus Düsseldorf entwendete aus einer Spedition in Bayern, bei der er als Fahrer beschäftigt war, mindestens 19 Kunstwerke im Gesamtwert von 2,5 Millionen Euro. Diese gab er an zwei weitere Verdächtige, einen 51-Jährigen und dessen 26-jährigen Sohn aus Leverkusen weiter. Diese beiden boten die Kunstwerke auf dem Kunstmarkt an und verkauften sie dort auch teilweise.

Als ein Werk des Künstlers Baselitz aus dem Diebesgut zum Kauf angeboten wurde, kamen die Straftaten, welche im Zeitraum zwischen Juni 2015 und März 2016 stattfanden, ans Licht. Die Tatverdächtigen, die alle aus dem Speditionsgewerbe stammen, wurden über verschiedene Zwischenhändler (Kunsthändler im In- und Ausland) ermittelt. Einer der Tatverdächtigen war früher ebenfalls in der Spedition beschäftigt, aus der die Kunstwerke entwendet wurden.

Von den 19 gestohlenen Kunstwerken konnten 15 Gemälde im Wert von 2,5 Millionen Euro bei den Tatverdächtigen in Leverkusen in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Köln sichergestellt werden. In Zusammenhang mit den Diebstählen wird noch nach weiteren Kunstwerken im Gesamtwert von 130.000 Euro gefahndet.

Das Bayerische Landeskriminalamt wurde von der Staatsanwaltschaft München I mit der Zielfahndung des im Ausland aufhältigen Hauptbeschuldigten beauftragt. Spuren aus den intensiven Ermittlungen unter Einbindung des BKA in Spanien und Frankreich führten letztlich zum Aufenthaltsort des Flüchtigen, der schließlich am 21.08.17 in Leverkusen durch Kräfte der Zielfahndung des LKA NRW festgenommen werden konnte. Die drei Tatverdächtigen schweigen zum Tatvorwurf. Ein Täter befindet sich in Untersuchungshaft.

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