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19 Jan

Internetbetrüger aufgrund Haftbefehl in Rumänien festgenommen

ERDING. Der Kauf eines Oldtimers aus den USA über eine Internetplattform stellte sich schnell als Betrug heraus. Der vom Käufer veranlassten Zahlung erfolgte keine Lieferung. Ein 54-jähriger Erdinger hatte sich im Juni 2016 auf einer Handelsplattform in einen Oldtimer in den USA verliebt. Der Pkw sollte -so die Beschreibung- nach dem Kauf von Kalifornien nach Deutschland transportiert werden.

Nach längeren Verhandlungen überwies der Mann 31.000 Euro auf ein österreichisches Konto. Die Begründung des Verkäufers dafür war, dass er das Geld in Europa investieren wolle. Nach etwa vier Wochen ohne Fahrzeugauslieferung dämmerte es dem Käufer, dass der Pkw wohl nicht existiert. Ein Rückruf der Überweisung war jedoch nicht mehr möglich.

Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Erding in Zusammenarbeit mit österreichischen und rumänischen Behörden konnte der Täter identifiziert werden. Recherchen ergaben, dass er im Bundesgebiet noch zwei weitere Autoliebhaber auf gleiche Art geprellt hatte.

Nach Erlass eines internationalen Haftbefehls konnte der Täter in Rumänien gefasst werden. Die Überstellung des Mannes an die bayerischen Behörden ist derzeit in Vorbereitung.

Die Polizei rät:

Bei Käufen im Internet gilt immer: Bleiben Sie misstrauisch, wenn die Ware ungewöhnlich günstig angeboten wird oder das Geld im Voraus auf ein ausländisches Konto gezahlt werden soll. Bei Zweifeln nehmen Sie Kontakt mit dem Verkäufer auf einem anderen Weg als den vom Verkäufer genannten Mailkonto oder Handynummer auf.

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