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09 Jul

Nachbarschaftsstreit eskaliert

Am Samstagvormittag wurden Einsatzkräfte der Ingolstädter Polizei zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen, welcher sich zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen beiden Parteien entwickelt hatte. Vor Ort mussten die Beamten einen 41-jährigen Ingolstädter mehrfach davon abhalten, weiter tätlich auf seinen 17-jährigen Nachbarn loszugehen.

Da sich der 41-Jährige jedoch nicht beruhigen ließ, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Hierbei riss sich dieser jedoch los und flüchtete, wobei er nach kurzer Verfolgung schließlich zu Boden und unter Kontrolle gebracht werden konnte. Ein Beamter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig.

Nachdem der Ingolstädter sich wieder beruhigt hatte, wurde er wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Zu Hause angekommen, setzte sich der Streit zwischen den Parteien fort. In Zuge dessen sprühte der Jüngere dem Älteren mit Pfefferspray ins Gesicht, da er einen weiteren tätlichen Angriff dessen befürchtete. Der Mann erlitt hierbei Schmerzen sowie Rötungen der Augen, weshalb er durch eine Rettungsdienstbesatzung vor Ort erstversorgt wurde.

Doch auch nach Eintreffen der erneut alarmierten Polizeikräfte ließ sich der Aggressor nicht beruhigen und zeigte sich zunehmend aggressiver, weshalb er abermals in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei leistete er erneut erheblichen Widerstand und schlug einer Polizeibeamtin mit der Faust ins Gesicht, wodurch diese leicht verletzt wurde, aber weiterhin dienstfähig blieb.

Mehrere Beamte waren nötig, um den Gewahrsam erneut durchzusetzen. Der 41-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzungsdelikten sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der 17-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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