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06 Nov

Nerven durchgebrannt – Friedliche Lichternacht endet mit viel Ärger für die Polizei

Kaum ging die sehr gut besuchte und ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufende Lichternacht zu Ende, begann für die Polizei Donauwörth eine Nacht mit unschönen Szenen.

Gegen Mitternacht befanden sich die Einsatzkräfte in der Reichsstraße, da es hier zu aggressivem Verhalten von Personen kam, die auf Grund ihrer Alkoholisierung nicht in die dortige Diskothek eingelassen wurden.

Aus unerfindlichen Gründen beschimpfte hier ein eigentlich unbeteiligter 19jähriger Arbeiter aus Asbach- Bäumenheim eine Polizeibeamtin mit diversen Ausdrücken unterhalb der Gürtellinie, weshalb dieser zwecks Personalienfeststellung zur Inspektion verbracht wurde. Dort rastete der junge Mann komplett aus und versuchte, einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß zu verletzen.
Für ihn endete die Nacht vorerst in der Arrestzelle. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Unterdessen setzten sich die Unruhen vor der Diskothek fort, weshalb Unterstützungskräfte umliegender Inspektionen, sowie ein Polizeihund nötig waren, um eine Deeskalation zu verhindern. Dies gelang erfreulicher Weise, bis auf eine kleinere Schlägerei zwischen zwei Männern aus Donauwörth, die in der Reichsstraße in Streit gerieten. Beide konnten durch die Beamten getrennt werden. Für einen der beiden, einen 31jährigen Anlagenführer, war dies leider nicht der letzte Kontakt mit den Polizisten.

Kurz nach 5 Uhr läutete nämlich genau dieser Mann bei der Inspektion, um die Beamten zu beleidigen. Daraufhin schlug dieser die Eingangstüre des gegenüberliegenden Hotels ein und betrat die Räumlichkeiten, um weiter zu randalieren. Die Beamten wurden beim Versuch, dies zu unterbinden, vom Randalierer angegriffen und konnten diesen letztendlich überwältigen.
Der Mann wird sich wegen Widerstand und versuchter Körperverletzung, sowie Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und diverser anderer Delikte rechtfertigen müssen.

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