14 Feb

Polizei verzeichnet zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße am vergangenen Wochenende

Die Verkehrspolizei Augsburg führte am vergangenen Wochenende zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen im Stadt- und Landkreis durch. Hierbei wurden bei stationären Messungen im Bereich der B17, insgesamt: 210 Geschwindigkeitsverstöße und im Landkreis Aichach/Friedberg: 391 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Der absolute Spitzenreiter war auf der B 17 im Bereich Inningen unterwegs. Bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 120 Km/h war ein Fahrzeuglenker nach Abzug des Toleranzwertes mit 216 Km/h gemessen worden. Den Fahrer erwartet nun ein erhebliches Bußgeld von 1200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Auf der B300, im Bereich Kühbach, wurde der Spitzenreiter anstatt erlaubten 80 Km/h, mit 148 Km/h gemessen. Auch diesen Autofahrer erwartet nun ein schmerzhaftes Bußgeld in Höhe von 880 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Bei Geschwindigkeitsüberwachungen mit einem zivilen Streifenwagen, wurde der Spitzenreiter am Sonntag, gegen 00.40 Uhr, auf der B17 im Bereich Leitershofen gemessen. Zunächst zügelte der 49-Jährige Autofahrer noch seine Geschwindigkeit, als er einen uniformierten Streifenwagen erblickte. Als dieser jedoch in Leitershofen die B17 verlassen hatte, gab der Pkw-Fahrer aufgrund Termindruck ungehemmt Gas. Pech nur für den Autofahrer, dass er den zivilen Streifenwagen mit geeichter Messanlage hinter sich übersehen hatte. Das Messergebnis war eindeutig. Anstatt erlaubten 70 km/h war der Autofahrer nach Abzug der Toleranz mit 135 Km/h unterwegs. Der Fahrer muss nun mit einem hohen dreistelligen Bußgeld von 960 Euro, 2 Monaten Fahrverbot und 2 Punkten in Flensburg rechnen.

Termindruck war auch der Grund für die Geschwindigkeitsüberschreitung eines 20-Jährigen Diedorfers. Dieser war mit seinem Pkw auf der B17 im Bereich Leitershofen unterwegs, als er das zivile Streifenfahrzeug der Polizei erkannte und seine Geschwindigkeit zunächst drosselte. Offensichtlich war sein Termindruck jedoch so groß, dass er das zivile Polizeifahrzeug und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gleich wieder vergaß. Am Ende der Messung wurde bei Ihm nach Abzug der Toleranz eine Höchstgeschwindigkeit von 96 Km/h bei erlaubten 70 Km/h festgehalten. Auf den Pkw-Fahrer kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, sowie ein Punkt in Flensburg zu.

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