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17 Jan

Polizeikontrollen bei den Winterbeats 2017

Zum wiederholten Male fanden am vergangenen Wochenende die Winterbeats in der Saturnarena Ingolstadt statt. Eine der größten Techno-Veranstaltungen im süddeutschen Raum wurde insb. auch unter dem Eindruck der aktuellen Sicherheitslage polizeilich betreut. Es wurde dabei ein gesamteinheitlicher Einsatz unter der Leitung der Kriminalpolizeiinspektion, mit Beteiligung der Verkehrspolizeiinspektion, des Einsatzzuges und der Polizeiinspektion Ingolstadt durchgeführt.

Stichprobenartige und anlassbezogene Personenkontrollen unter den rund 4000 Partygästen führten dazu, dass gegen -15- Personen Strafverfahren wegen Verstößen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wurden.

In der Mehrzahl der Fälle führten die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 30 Jahren Amfetamin oder Ecstasy mit sich.

Drei Ermittlungsverfahren werden wegen BTM-Handels betrieben.

Durch die Einsatzkräfte konnten zu fortgeschrittener Stunde eine nicht unerhebliche Anzahl von Personen unter Alkohol- und BTM-Einfluss festgestellt werden.

In der grundsätzlich entspannten Atmosphäre verpasste ein 27-jähriger aus dem Landkreis Landsberg/Lech einem 26-jähriger Festivalbesucher aus Nordrhein-Westfalen einen Schlag gegen das rechte Auge. Gegen den 27-Jährigen wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Ein weiterer Techno-Freak geriet mit Security-Mitarbeitern in einen Disput und soll hierbei verbotene rechtsradikale Parolen gerufen haben. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Im Rahmen der durchgeführten Verkehrskontrollen konnten insgesamt drei Alkoholverstöße festgestellt werden.

Ein 39jähriger aus dem Landkreis Eichstätt wurde mit einem Atemalkoholwert von ca. 0,7 Promille erwischt und musste im Anschluss seinen Fahrzeugschlüssel bei der Polizeiinspektion abgeben. Ihn erwartet eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Ebenfalls eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz hat eine 28jährige Ingolstädterin zu erwarten, bei der ein freiwillig durchgeführter Alkomattest einen Wert von ca. 0,75 Promille ergab.

Ein 39jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen musste sich nach einem Alkomatergebnis von ca. 1,5 Promille einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Bei einem 24jährigen Ingolstädter reagierte ein freiwilliger Drogentest positiv auf THC, worauf er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der junge Mann gab zunächst falsche Personalien an. Er räumte jedoch wenig später ein, dass er dies nur gemacht hat, weil er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinwirkung ermittelt.

Ein 22jähriger aus dem Landkreis Regen wurde auf dem Weg zu seinem Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen. Er war dabei im Besitz einer Ecstasy und stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss. Sein Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und die Fahrt mit Pkw somit präventiv verhindert.

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