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24 Feb

Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Nürnberg gegen Hund – keine Verletzten

Gestern Nachmittag (23.02.2017) kam es im Rahmen eines Einsatzes im Nürnberger Pegnitzgrund zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen einen Hund. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West überprüften gegen 15:30 Uhr unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke eine Personengruppe. Plötzlich rannte aus dieser Gruppe heraus ein Hund bellend und in bedrohlicher Weise auf die Streife zu.

Ein Beamter zog daraufhin seine Dienstwaffe und feuerte mehrere Schüsse ab. Der Hund zog sich zurück und blieb unverletzt. Personen aus der zu kontrollierenden Gruppe sowie unbeteiligte Passanten waren zu keiner Zeit durch den Schusswaffengebrauch gefährdet.

Der Hund zeigte sich auch nach dem Vorfall äußerst aggressiv, bellte und fletschte ständig mit den Zähnen. Daraufhin verständigten die Beamten einen Diensthundeführer, der nach wenigen Minuten eintraf, den Hund einfangen und letztlich im Dienstfahrzeug unterbringen konnte.

Auf Grund seines aggressiven Verhaltens wurde der Vierbeiner mit einer Schulterhöhe von ca. 60 cm sichergestellt und dem Tierheim übergeben. Die Rasse ist unbekannt. Die Personalien des Hundebesitzers, der zu keinem Zeitpunkt Einwirkungsmöglichkeiten auf das Tier hatte, wurden festgestellt. Inwieweit straf- oder ordnungsrechtliche Verstöße vorliegen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

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