14 Mai

Resümee Einsatz FC Augsburg – Borussia Dortmund

Am 13.05.2017 um 15:30 Uhr fand das Spiel des FC Augsburg gegen Borussia Dortmund in der WWK Arena statt. Aufgrund der Tabellensituation beider Vereine und dem großen Interesse an der Begegnung lag in der Partie eine gewisse Brisanz. Nachdem beide Fanlager zueinander ein neutrales Verhältnis haben, war das Spiel im Vorfeld allerdings nicht als sogenanntes „Risikospiel“ eingestuft worden.

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums begleitete die einsatzführende PI Augsburg Süd durch den Tag und versorgte Fans und Interessierte über den eigenen Twitteraccount mit Informationen.

Im Vorfeld des letzten Heimspiels wurde durch die Augsburger Ultraszene wieder eine Feier im Rosenaustadion organisiert. Im Anschluss kam es ab etwa 12:45 Uhr zu einem Fanmarsch zur WWK-Arena. Dem Marsch schlossen sich weitere Fans an, so dass es sich in der Spitze auf ca. 800 Teilnehmer summierte und marschierten von der Rosenau über die Gögginger Straße und Allgäuer Straße zur Arena.

Im Verlauf des Fanmarsches kam es wiederholt zum Abbrennen sogenannter Rauchtöpfe. In diesem Zusammenhang begangene Ordnungswidrigkeiten und Straftaten werden nach Abschluss der eingeleiteten Ermittlungen verfolgt.

Im Bereich der Marschstrecke kam es zwischen 12:45 – 14:30 Uhr vor allem im Stadtteil Göggingen zu Verkehrsbehinderungen, die sich auch auf die B17 in Fahrtrichtung Süden auswirkten. Bis zur Anschlussstelle Bgm-Ackermann-Straße kam es zeitweise zu zähflüssigem Verkehr und Stau.

In der Vorspielphase waren einige Straftaten zu registrieren. So beleidigte ein weiblicher BVB-Fan mehrere Polizeibeamte. Als diese einschritten, leistete die 36-jährige Frau massiven Widerstand. Ihr hinzukommender 46 Jahre alter Ehemann störte die polizeilichen Maßnahmen und verletzte einen Polizeibeamten am Kopf.
Bei der Einlasskontrolle wurde durch einen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes bei einem 25-jährigen Gast-Fan Betäubungsmittel aufgefunden.
Ebenfalls vor dem Fußballspiel wurde ein 31-jähriger Autofahrer angehalten, der über einen Feldweg Richtung Stadion-Parkplatz gefahren war und hierbei einen Radfahrer gefährdete. Ein Alkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von rund 2 Promille. Nach Beendigung des Spiels fiel er erneut auf, als es zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem FCA-Fan kam.

Während des Spiels kam es zu keinen Störungen, und auch die Nachspielphase verlief aus polizeilicher Sicht, bis auf die oben beschriebene Auseinandersetzung auf dem Parkplatz, reibungslos.
Abgesehen von den wenigen festgestellten Delikten war der Verlauf insgesamt friedlich.

Aus Sicht des polizeilichen Einsatzleiters, Polizeidirektor Peter Trippmacher, lief der Fanmarsch diszipliniert ab. Auch das Spiel verlief im Großen und Ganzen störungsfrei und ohne herausragende Zwischenfälle.
Insgesamt handelte es sich um einen gelungenen Abschluss des letzten FCA-Heimspiels.

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