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17 Apr

Schwerer Verkehrsunfall auf der A9 – Fünfköpfige Familie verunglückt schwer – Kind lebensgefährlich verletzt

Am gestrigen Ostersonntag ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg kurz vor der Anschlussstelle Altmühltal ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw mit einer fünfköpfigen Familie verunglückte auf der regennassen Fahrbahn schwer. Alle Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert, bei einem Kind besteht Lebensgefahr.

Die junge Familie aus dem hessischen Landkreis Fulda befand sich auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Nürnberg. Nach dem Kindinger Berg, kurz vor der Anschlussstelle Altmühltal, geriet der Pkw des 42jährigen Familienvaters auf der linken Spur alleinbeteiligt ins Schlingern und schleuderte schließlich über alle drei Fahrspuren nach rechts in die dortige Leitplanke. Der Aufprall in die Leitplanke war derart heftig, dass der Pkw teilweise unter die Leitplanke geschoben und hierbei die Fahrgasttüre hinten links aus der Verankerung gerissen wurde. Das Unfallfahrzeug kam schließlich in der Leitplanke verkeilt am Standstreifen zum Stehen kam. Durch das Unfallgeschehen wurden sowohl der Familienvater, als auch die 38jährige Mutter und zwei der drei Kinder im Alter von 9 Jahren leicht bis mittelschwer verletzt.

Ein weiteres 8jähriges Kind, welches vermutlich hinten links im Pkw saß, wurde durch das Unfallgeschehen schwerst verletzt und kam mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt. Die anderen Familienangehörigen mussten ebenfalls in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

Seitens der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache ein Gutachter zur Unfallstelle beordert. Außerdem soll über den Gutachter geklärt werden, ob die Fahrzeuginsassen ordnungsgemäß gesichert und angegurtet waren.

Am verunfallten Pkw und an der Leitplanke entstand ein Schaden von über 40.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Nürnberg war für die Rettungsarbeiten und wegen der Landung eines Rettungshubschraubers kurzzeitig komplett gesperrt. Bis zur Räumung der Unfallstelle konnten der mittlere und linke Fahrstreifen befahren werden. Der Rückstau betrug dennoch mehrere Kilometer.

Neben einem Rettungshubschrauber und mehreren Rettungs- bzw. Notarztfahrzeugen befanden sich auch die Freiwillige Feuerwehr Kipfenberg und die Autobahnmeisterei Greding an der Einsatzörtlichkeit.

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