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25 Apr

Tausende Biker pilgerten zur 16. Motorradsternfahrt nach Kulmbach

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Einmal im Jahr wird Kulmbach zum Bikermekka. Dieses Wochenende war es wieder so weit: Über 15.000 Motorrad-Fans pilgerten trotz teilweiser widriger Wetterverhältnisse zum 16. Biker-Event, das mittlerweile fest auf dem Gelände der Kulmbacher Brauerei etabliert ist. Zum Höhepunkt der Veranstaltung gehörte am Sonntag die bayernweite Motorradsternfahrt mit dem traditionellen Korso durch die Innenstadt, den der Schirmherr der Veranstaltung, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, anführte. Auch die Resonanz der Besucher auf den „Mitmach-Parcours“ zur Verkehrssicherheit, erfüllte erneut die Erwartungen der Veranstalter.

  • 15.000 Besucher machten Kulmbach erneut zum Bikermekka
  • Innenminister Joachim Herrmann führte Motorrad-Korso an
  • „Mitmach-Parcours“ zur Verkehrssicherheit als Besuchermagnet
  • Nächste Sternfahrt am 29. und 30. April 2017

Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich begeistert: „Mit unserem Verkehrssicherheitsprogramm ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ nehmen wir die Unfallgefahren für Motorradfahrer auf Bayerns Straßen besonders ins Visier. Die Motorradsternfahrt nach Kulmbach ist ein absolutes „MUSS“ im jährlichen Biker-Kalender und auch in meinem eigenen. Ich habe mir den Termin für die Sternfahrt 2017 bereits vorgemerkt.“

Motorrad-Korso durch die Innenstadt als Höhepunkt

Die Motorradsternfahrer, darunter auch Fahrlehrer, Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Polizisten, starteten am Sonntagmorgen von den bayernweit über 30 Abfahrtsorten in Richtung der „heimlichen Hauptstadt der Biker“. Gegen 12 Uhr setzte sich der Motorrad-Korso mit über 1.000 Bikern, angeführt vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, dem oberfränkischen Polizeipräsidenten Reinhard Kunkel und dem Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach, Henry Schramm durch die Innenstadt in Bewegung. Weiterhin folgten die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, der Kulmbacher Landrat Klaus-Peter Söllner und der Vorstandsprecher der Kulmbacher Brauerei, Markus Stodden. Anschließend sorgten knapp 100 Polizeimotorräder 19 verschiedenster Delegationen aus dem In- und Ausland für ein Meer aus Blaulichtern in Kulmbach.

Innenminister Joachim Herrmann, Reinhard Kunkel, Henry Schramm und Markus Stodden eröffneten um 13 Uhr offiziell die Veranstaltung. „Die positive Resonanz der Sternfahrt ist kaum in Worte zu fassen. Jährlich kommen allein aus diesem Anlass viele Tausend Motorradfahrer nicht nur aus dem Inland, sondern auch aus dem Ausland nach Kulmbach. Eine bessere Bestätigung gibt es nicht für unsere Organisatoren“, so Markus Stodden.

Großes Interesse am „Mitmach-Parcours“

Das große Interesse am „Mitmach-Parcours“ zur Verkehrssicherheit übertraf die Erwartungen der Veranstalter. Trotz turbulentem Aprilwetter und frischen Temperaturen, informierten sich zahlreiche Besucher an den 35 Mitmachstationen der insgesamt sechs Themenwelten zu sicherheitsrelevanten Situationen im Straßenverkehr. Die aktive Unterstützung erfolgte hier unter anderem durch den Landesverband der bayerischen Fahrlehrer, dem ADAC, der Landesverkehrswacht, dem TÜV, der DEKRA und der Kommunalen Unfallversicherung Bayern. Der oberfränkische Polizeipräsident, Reinhard Kunkel, freute sich über das rege Interesse: „Das Besondere am „Mitmach-Parcours“ ist, dass sich die Besucher aktiv mit den Themen der Verkehrssicherheit auseinandersetzen können. Die Inhalte sind unterhaltsam und kurzweilig aufgearbeitet. Das kommt gut an und sorgt für Nachhaltigkeit.“

So ging es zum Beispiel darum, das Thema Rettungsgasse nicht trocken durchzukauen, sondern es anschaulich und mit jeder Menge Spaß auf Bobby-Cars durch Kinder vorzuführen. Auch bei den realitätsnahen Unfallszenarien waren die Zuschauer zum Mitmachen aufgefordert. Sie wurden von den Profis der Rettungsorganisationen beim Einleiten erster Rettungsmaßnahmen unterstützt. Bei allen Demonstrationen und Übungen stand das alljährliche Motto „ANKOMMEN STATT UMKOMMEN“ im Mittelpunkt.

Somit passt auch das Anliegen aller Brauereien der Kulmbacher Gruppe, die sich bei der Kampagne „Bier bewusst genießen“ engagieren, ins Konzept der Verkehrssicherheit. Nach dem Motto „Don’t Drink and Drive“ rufen alle Marken der Kulmbacher Gruppe zum Verzicht von Alkohol im Straßenverkehr auf. „Damit übernehmen wir Verantwortung und unterstützen die Aufklärungs- und Verkehrssicherheitsarbeit der Bayerischen Polizei“, erklärt Stodden.

Attraktives Programm für die gesamte Familie

Da Verkehrssicherheit nicht nur ein Thema für Erwachsene ist, hatten die Veranstalter eigens einen Bereich zur Verkehrsfrüherziehung eingerichtet, bei dem die kleinen Gäste in altersgerechter Form an die Gefahren des Straßenverkehrs herangeführt wurden. Stodden freut sich über das generationenübergreifende Programm: „Es ist uns eine große Freude zu sehen, dass die Motorradsternfahrt mit ihrem ausgefeilten Programm zum Magneten für die gesamte Familie geworden ist.“

Festivalfeeling und gute Laune

Auch im großen Antenne Bayern Kinderland kamen die Kleinsten auf ihre Kosten, während die Eltern rockigen Sounds der Live-Bands lauschen konnten. Für ein erstklassiges Musikprogramm aus Rock, Cover-Pop, Punk und Heavy Metal sorgten „Horseroof City Rockers“, „Rocktools“, Jumpin Juice“, „Short & Painless“ und „DIE TOTEN ÄRZTE“. Für gute Laune garantierten zudem die Antenne Bayern Moderatoren Studiotechniker Josef Nullinger, Stephan Burkert und Christian Franz, die sonst nur aus dem Radio bekannt sind. Sie führten durch das vielfältige Programm am gesamten Biker-Wochenende.

Kulinarische Leckerbissen für Jedermann

Zum ersten Mal fuhren dieses Jahr auch Food Trucks auf das Gelände der Kulmbacher Brauerei und erweiterten damit das Angebot der klassischen Leckerbissen. Den Besuchern blieben keine Wünsche offen. Das Eventteam der Kulmbacher Brauerei sorgte mit über 5.000 Sitzplätzen im großzügig angelegten Biergarten für eine gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlud. Dabei fanden das KULMBACHER Alkoholfrei, Mönchshof Naturtrüb‘s Alkoholfrei und Kapuziner Alkoholfrei vor allem bei den motorisiert angereisten Besuchern großen Zuspruch und löschten so den Fahrerdurst.

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