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03 Mai

Tötungsdelikt Prien – aktueller Ermittlungsstand

PRIEN AM CHIEMSEE, LKR. ROSENHEIM. Nach dem tödlichen Angriff auf eine 38-jährige Frau am vergangenen Samstag laufen die aufwändigen Ermittlungen der Kripo Rosenheim zur Klärung der Tat und der Tathintergründe.

Erstmeldung: Frau erliegt ihren Verletzungen nach einem Messerangriff vor einem Supermarkt in Prien

Mit einem langen Küchenmesser hatte der Täter am Samstagabend vor einem Lebensmittelgeschäft auf sein Opfer mehrfach eingestochen. Wie die Obduktion ergab, erlitt das Opfer multiple Stich- und Schnittverletzungen, die zum Tode führten. Der tatverdächtige afghanische Staatsangehörige befindet sich auf Grund eines richterlichen Beschlusses und vorangegangener medizinischer Begutachtung in einer psychiatrischen Einrichtung.

Nach wie vor werden umfangreiche Ermittlungen im Umfeld des Opfers und auch des Täters geführt, die sich auf Grund der Sprachbarrieren schwierig und sehr aufwändig gestalten. Die Beamten der Kripo agieren in Zusammenarbeit mit zertifizierten Dolmetschern um eine höchstmögliche Aussagegenauigkeit zu erzielen.

In ersten Befragungen räumte der Tatverdächtige die Tatbegehung ein, machte bisher jedoch keine Angaben zu seiner Motivlage. Wie die Ermittler zwischenzeitlich feststellen konnten, kannten sich Opfer und Täter, eine darüber hinausgehende Beziehung bestand jedoch offenbar nicht. Die 38-jährige afghanische Staatsangehörige, die sich bereits seit 2011 in Deutschland aufhielt, lebte in einer eigenen Wohnung in Prien am Chiemsee. Der 29-jährige Tatverdächtige, dieser hält sich seit 2013 im Lande auf und verfügt über eine Duldung, war in einer Priener Gemeinschaftsunterkunft untergebracht.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Motivlage dauern an. Dazu gehören auch intensive Nachforschungen in Bezug auf eine mögliche religiöse Motivation.

Die beiden 5- und 11-jährigen Kinder des Opfers sind stark traumatisiert und betreut untergebracht.

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