13 Mai

Überholvorgang auf der Autobahn A9 mit fatalen Folgen – 5 Personen leicht verletzt – weit über 100.000 € Sachschaden

5 leicht verletzte Personen und über 100.000,– € Sachschaden war das Resultat eines Verkehrsunfalles, der sich am Freitagabend auf der A9 Höhe Reichertshofen ereignet hatte.

Ein 29-jähriger Autofahrer befuhr am Freitagabend gegen 21.10 Uhr mit seinem BMW 116i mit ca. 120 Km/h den mittleren Fahrstreifen auf der A 9 in Fahrtrichtung Nürnberg. Auf Höhe der Gemeinde Reichertshofen wollte er dann einen Mercedes Sprinter überholen, blinkte links und scherte auf den linken Fahrstreifen aus. Dort näherte sich allerdings gerade mit wesentlich höherer Geschwindigkeit von hinten ein Porsche 911, dessen 46-jähriger Fahrer trotz sofort eingeleiteten Vollbremsung ein Auffahren auf den BMW vor ihm nicht mehr verhindern konnte.

Nach dem Aufprall schleuderte der Porsche gegen die linke Seite des Sprinters. Dessen 49-jähriger Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über seinen Kleintransporter, der nach rechts weg schleuderte, sich zunächst quer stellte und letztlich auf die linke Seite umkippte. Etwa 50 Meter weiter kam der Sprinter dann auf dem rechten Fahrstreifen liegend zum Stillstand. Der BMW schleuderte nach dem Aufprall des Porsches ebenfalls nach rechts weg, krachte dort heftig in die rechte Leitplanke und blieb letztlich auf dem Standstreifen rechts neben dem Mercedes Sprinter stehen. Etwa 100 Meter weiter kam dann auch der havarierte Porsche 911 auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Im BMW und im Porsche wurden jeweils Fahrer und Beifahrerin leicht verletzt. Ebenso erlitt der Fahrer des Kleintransporters bei dem Unfall leichte Verletzungen. 4 der 5 verletzten Personen mussten vom BRK in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Nur der Porschefahrer wollte sich selbständig zum Arzt begeben. Alle 5 Personen erlitten bei dem Unfall Prellungen und vereinzelt auch ein Schleudertrauma.

Der mittlere und der rechte Fahrstreifen wurden bei dem Unfall u.a. mit Öl stark verunreinigt. Für die Dauer der Reinigung mittels eines Spezialgerätes mussten die beiden Fahrstreifen von der FFW Langenbruck, die mit 17 Mann an der Unfallstelle war, für ca. 2 ½ Stunden gesperrt werden. Alle 3 Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An der Leitplanke entstand der Autobahnmeisterei Ingolstadt ein Schaden im 4-stelligen € Bereich.

Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden summiert sich auf weit über 100.000,– €.

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