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23 Jul

Unfälle auf der Autobahn A9 im Reiseverkehr Richtung Süden

Am gestrigen Samstagnachmittag ereigneten sich auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung München im Bereich der Rastanlage Köschinger Forst West zwei Verkehrsunfälle auf dem linken Fahrstreifen. Hierbei waren ein Motorradfahrer und ein vollbesetzter Pkw verwickelt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Ein 34jähriger Hamburger befuhr gegen 14.00 Uhr mit seinem Kraftrad die Autobahn A9 in Fahrtrichtung München auf dem linken Fahrstreifen, als sich kurz nach der Rastanlage Köschinger Forst West der Verkehr staute. Der Krad-Fahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, um einen Auffahrunfall zu vermeiden, verlor hierbei die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte auf dem linken Fahrstreifen. Sein Motorrad schlitterte in die dortige Mittelleitplanke und blieb hier liegen, der Hamburger kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Vor Ort konnten bei dem 34jährigen keine äußerlichen Verletzungen festgestellt werden, er wurde dennoch vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das nicht mehr fahrbereite Motorrad wurde durch einen Abschleppdienst geborgen, der Schaden am Motorrad und an der Mittelleitplanke beträgt knappe 5000 Euro. Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle war die Freiwillige Feuerwehr Stammham mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Bereits um 15.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stammham abermals zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A9 alarmiert. Eine 61jährge aus dem niederländischen Enschede befuhr mit ihrem voll besetzten Pkw ebenfalls die Autobahn A9 in Fahrtrichtung München auf dem rechten Fahrstreifen. Kurz vor der Rastanlage Köschinger Forst West platzte ihr hinterer linker Reifen und verlor schlagartig an Luft. Dadurch geriet der Pkw der Niederländerin außer Kontrolle, schleuderte nach links über alle drei Fahrspuren und schließlich in die Mittelleitplanke. Im Anschluss drehte sich der Pkw weiter und kam quer auf dem mittleren bzw. linken Fahrstreifen zum Liegen. Die 61jährige und ihre vier Insassen, welche zum Unfallzeitpunkt alle angegurtet waren, wurden vor Ort durch den Rettungsdienst begutachtet, wo jedoch keinerlei Verletzungen festgestellt wurden.

Der total beschädigte Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an der Mittelleitplanke und am Pkw beläuft sich auf knappe 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges war der linke und zeitweise der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Dadurch kam es im Ferienreiseverkehr zu einem Rückstau, welcher sich jedoch nach Räumung der Unfallstelle zügig auflöste.

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