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02 Jun

Unter Alkoholeinfluss Zivilstreife erfolglos zum Rennen aufgefordert

Eine Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt, die in einem Zivilfahrzeug auf der BAB zur Verkehrsüberwachung eingesetzt war, bemerkte auf der A 9 i. R. Nürnberg einen Seat Leon, der auf Höhe der AS Manching mit hoher Geschwindigkeit fuhr, obwohl dort nur 120 km/h erlaubt waren. Im weiteren Verlauf fuhr der Seat bei erlaubten 100 km/h 178 km/h. Etwa auf Höhe des Köschinger Forsts reduzierte der Seat-Fahrer die Geschwindigkeit und forderte die Streifenbesatzung durch Setzen des Warnblinkers und durch Handzeichen auf, ein Rennen zu fahren.

Er beschleunigte und die Zivilstreife ließ sich zunächst zurückfallen, um ihr Desinteresse am Rennen zu signalisieren. Der Seatfahrer verringerte die Geschwindigkeit, setzte dann an der Anschlussstelle Denkendorf den Warnblinker und fuhr von der Autobahn ab. Die Streife folgte den Seatfahrer dann auf den Parkplatz. Dort fragte der Seatfahrer, der zunächst offenbar nicht erkannt hatte, dass es sich um Polizeibeamten handelte, obwohl diese eine Uniform trugen und alle bereits aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen waren, warum sie kein Interesse am Rennen zeigte.

Nachdem er dann erkannt hatte, dass er Polizeibeamten gegenüberstand, räumte er sein Fehlverhalten ein, wollte jedoch dass sein Fehlverhalten nicht geahndet wird. Im Laufe des Gesprächs wurde bei dem 24-jährigen aus dem Lkr. Neuburg-Schrobenhausen Alkoholgeruch festgestellt, der Alkotest ergab 1,2 o/oo.

Woraufhin eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins veranlasst wurden. Auf den 24-jährigen, dessen Fahrzeugschlüssel in Verwahrung genommen wurde, kommt nur ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr zu.

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