06 Mrz

Verkehrsunfall mit einem Toten und zwei Schwerverletzten auf der Autobahn A9

Am Sonntag gegen 22.30 Uhr befuhr ein 29-jähriger Mann aus dem Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen, die BAB A 9 mit seinem Wohnmobil Citroen auf dem mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung München. Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Ingolstadt Nord kam er aus bisher nicht geklärter Ursache auf den rechten Fahrstreifen und fuhr auf das Heck eines dort fahrenden Pkw BMW auf.

Durch den Anstoß kamen beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn ab, prallten in die dortige Böschung und wurden in Richtung Fahrbahn zurückgeschleudert. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem mittleren Fahrstreifen auf dem Dach zum Liegen. Das Wohnmobil schleuderte mit der Fahrerseite gegen das Ausfahrtschild und kam dann im Grünstreifen rechts neben der Fahrbahn zum Stehen.

Die Insassen des Pkw, ein 59-jähriger Mann aus dem Kreis Bad Kissingen und seine 51-jährige Ehefrau, waren beide angeschnallt und wurden schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Der 29-jährige Wohnmobilfahrer war nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt und wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Er verstarb, trotz Reanimation durch den Notarzt, noch an der Unfallstelle.

Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Ingolstadt die Erstellung eines unfallanalytischen und eines technischen Gutachtens, sowie eine Blutentnahme beim Unfallverursacher, angeordnet. Zur Unfallaufnahme musste die BAB in Richtung München etwa für vier Stunden gesperrt werden.

An den beiden Fahrzeugen und den Einrichtungen der BAB entstand insgesamt ein Schaden von ca. 53000,- €. Zur Absicherung und Umleitung, sowie zur Bergung der Personen waren die Feuerwehren Lenting und Hepberg eingesetzt.

Da zuerst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass im Wohnmobil eine weitere Person mitgefahren war, wurde der Bereich noch in der Nacht durch einen Polizeihubschrauber abgesucht. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht nicht.

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