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28 Feb

Versuchtes Tötungsdelikt in Neuburger Asylbewerberunterkunft – 29-Jähriger in Haft

Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt die Kripo Ingolstadt, nachdem es am Samstagnachmittag (25.02.17), gegen 13.45 Uhr, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Asylbewerberunterkunft kam. Nach bisherigem Kenntnisstand der Kriminalpolizei Ingolstadt, kam es im Freigelände der Asylbewerberunterkunft zwischen zwei 21 und 29 Jahre alten Bewohnern der Unterkunft zunächst zu einem verbalen Streit, in dessen Verlauf der 29-Jährige seinen 21-jährigen Kontrahenten mit Fäusten und vermutlich einem Messer attackierte.

Der 21-Jährige erlitt dabei Schnittverletzungen am Hals und im Gesicht, konnte aber glücklicherweise nach ärztlicher Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Beim Eintreffen der verständigten Polizei hatte sich der Tatverdächtige bereits vom Tatort entfernt, tauchte aber noch während der laufenden Fahndungsmaßnahmen, etwa 2 1/2 Stunden später, bei der Polizeiinspektion Neuburg auf und wurde dort festgenommen.

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an. Die Tatwaffe wurde noch nicht aufgefunden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der zuständige Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. Er wurde gestern in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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