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14 Apr

Zwei Unfälle innerhalb weniger Minuten auf der Autobahn A9

polizei_ingolstadtHEPBERG. Heute Früh kam es auf der BAB A9 in Fahrtrichtung München innerhalb weniger Minuten kurz vor der Anschlussstelle Lenting zu zwei Verkehrsunfällen, wobei vier Personen verletzt wurden. Heute gegen 07.45 Uhr befuhr ein 66-jähriger Mann mit einem Pkw Peugeot die BAB A9 in Fahrtrichtung München auf dem mittleren Fahrstreifen. Ca. einen Kilometer vor der Anschlussstelle Lenting musste ein vorausfahrender VW-Fahrer verkehrsbedingt stark abbremsen, was der nachfolgende Pkw-Fahrer offensichtlich zu spät erkannte.

Der 66-jährige Mann fuhr auf den Pkw VW eines 40-jährigen auf, der wiederum durch die Wucht des Aufpralls auf den linken Fahrstreifen geschleudert wurde und gegen den Pkw VW eines 44-jährigen prallte. Bei diesem Verkehrsunfall wurden der 40-jährige VW-Fahrer sowie zwei weitere Insassen zum Teil schwer verletzt.

Aufgrund dieses Verkehrsunfalls kam der Verkehr auf der A9 in Richtung München auf allen drei Fahrstreifen zum Stehen. Ca. hundert Meter hinter dieser Unfallstelle konnte ein 61-jähriger Pkw-Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen aufgrund zu geringen Sicherheitsabstandes nicht mehr rechtzeitig abbremsen und musste nach rechts ausweichen. Bei diesem Ausweichmanöver touchierte der 61-jährige VWFahrer zuerst den Pkw eines 33-jährigen Berliners, der auf dem rechten Fahrstreifen bereits stark abbremste. Nach diesem Aufprall erfasste der 61-jährige mit seinem VW einen weiteren Pkw, der infolge des Heckaufpralls wiederum auf einen davor fahrenden Mercedes geschoben wurde. Insgesamt waren bei dem zweiten Verkehrsunfall vier Fahrzeuge beteiligt, wobei glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt wurde und mit diversen Prellungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Von dem vorangegangenen Verkehrsunfall wurde ein Fahrzeugführer in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei weiteren zwei Personen war eine ärztliche Versorgung am Unfallort nicht erforderlich.

Im Zuge der Bergung und Abtransport der verletzten Personen musste die A9 in Fahrtrichtung München für ca. 15 Minuten komplett gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr auf einem Fahrstreifen und nach Bergung der ersten Unfallfahrzeuge auf zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Bis zur Bergung der sechs, nicht mehr fahrbereiten Pkw`s und Reinigung der Fahrbahn kam es auf der Richtungsfahrbahn München zu erheblichem Rückstau, der sich jedoch nach Freigabe der Fahrbahn um 09.00 Uhr wieder schnell auflöste. An der Unfallstelle waren zur Absicherung und Unterstützung bei der Verkehrslenkung die Feuerwehren aus Hepberg und Stammham eingesetzt.

Insgesamt wurden in den sieben beteiligten Fahrzeugen vier Personen verletzt, wobei zwei Personen durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich nach derzeitigen Erkenntnissen auf ca. 60.000,- Euro.

Unmittelbar nach dem Verkehrsunfall entwich aus einem beteiligten Unfallfahrzeug ein Hund, der durch eine zerborstene Scheibe aus dem Fahrzeug hüpfte und über die Autobahn lief. Auf der Gegenfahrbahn konnte der Hund schließlich kurze Zeit später unverletzt durch einen Verkehrszeitnehmer eingefangen werden.

Offensichtlich verstört von dem Unfallgeschehen schnappte der Hund bei dem Einfangversuch zu und biss seinen Retter. Erst mit Unterstützung eines Diensthundeführers des Polizeipräsidium Oberbayern-Nord konnte der Hund wieder beruhigt und schließlich in ein Tierheim verbracht werden.

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